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Gilead Access Program in Entwicklungs- und Schwellenländern

Mehr als nur ein Versprechen: 2017 profitierten über elf Millionen Menschen in 130 Entwicklungs- und Schwellenländern von der Unterstützung durch Gilead.

Dringend benötigte Medikamente für lebensbedrohliche Krankheiten sind in vielen Ländern keine Selbstverständlichkeit. Daneben fehlen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländer oft auch Präventions- und Aufklärungsprogramme, eine funktionierende Infrastruktur und letztlich finanzielle Unterstützung. In all diesen Bereichen engagiert sich Gilead in Kooperation mit internationalen Partnern:

HIV

  • Bereits 2006 begann Gilead mit indischen Generikaherstellern Lizenz- und Technologietransfer-Vereinbarungen abzuschliessen, um ihnen zu ermöglichen, günstige, dabei aber qualitativ hochwertige generische Versionen der Gilead Produkte zu produzieren. Davon profitieren bis heute Menschen in resourcenschwachen Ländern. Gilead erhält lediglich eine kleine Lizenzgebühr mit welcher die Registrierungen in den einzelnen Ländern, medizinische Weiterbildung und weitere Aktivitäten finanziert werden.
  • Gilead war 2011 die erste pharmazeutische Firma, welche eine Vereinbarung mit dem Medicines Patent Pool (MPP) traf. Der MPP ist eine internationale Organisation, welche durch das Teilen von Patenten den Zugang zu Medikamenten fördert.
  • Für die Prävention von HIV hat Gilead seit 2012 120 Organisationen mit total 27 Millionen US-Dollars unterstützt, davon allein im letzten Jahr 78 Projekte mit 6 Millionen.
  • Ein Drittel der gesamten finanziellen Unterstützung von Gilead in 2017 richtete sich auf die bessere Verfügbarkeit von medizinischer Unterstützung auf unserem Planeten. Dazu gehören unter anderem der Ausbau von Dienstleistungen um Menschen in Randregionen schneller und besser mit medizinischer Unterstützung versorgen zu können, die Schulung von Einsatzkräften vor Ort sowie Infrastruktur-Programme wie z.B. der Bau von Gesundheitszentren in unterversorgten Regionen.

HCV

  • Mit der Unterstützung des US Amerikanischen Centers of Disease Control und Gilead startete die Regierung in Georgien 2015 das vielbeachtete HCV-Eliminationsprogramm. Bis 2018 wurden bereits 43‘000 Personen gegen HCV behandelt. Ähnliche Programme sind in folgenden Ländern in Vorbereitung: Kamerun, Ägypten, Island, Indien, Malta, Mongolei, Ruanda, Niederlanden.
  • 2017 baute Gilead die Partnerschaft mit der Elton John Aids Foundation (EJAF) aus, um HIV und HCV-Initiativen finanziell und mit Medikamenten zu unterstützen. Dank dieser zusätzlichen Unterstützung konnte die EJAF im selben Jahr einen speziellen Fonds für Osteuropa und Zentralasien ankündigen, über den die Prävention und Behandlung von HIV und HCV in diesen Regionen gefördert werden soll. Ziel ist es, über einen Zeitraum von drei Jahren 20'000 Menschen zu erreichen, zu testen, über Prävention zu informieren und weitere Dienstleistungen anzubieten. Darüber hinaus stellt Gilead HCV Medikamente für 5'000 Patienten in diesen Regionen kostenlos zur Verfügung. Denn 97% aller Menschen mit HIV in diesen Regionen sind mit HCV koinfiziert.

Quellen: